FDP und SWR: Eskalation im Streit um Wahlberichterstattung

Der Konflikt zwischen der FDP und dem SWR erreicht eine neue Dimension. Nach einem gescheiterten Gerichtsversuch, sich in die Wahlberichterstattung einzuklagen, äußert FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke scharfe Kritik an dem Sender.

Kritik an der Berichterstattung

Der FDP-Landeschef in Baden-Württemberg, Hans-Ulrich Rülke, hat erneut den SWR angegriffen. Anlass ist die Sendung „Zur Sache Baden-Württemberg“ vom 19. Februar, in der Vertreter der CDU, Grünen, AfD und SPD im Studio sitzen sollen, während die FDP lediglich per Videoausschnitt vertreten sein wird.

Vorwurf der Ungleichbehandlung

Rülke bemängelt in einem Brief an den SWR-Intendanten Kai Gniffke, dass die FDP nicht im Studio vertreten ist, obwohl die FDP-Fraktion im Landtag größer ist als die der AfD. Eine SWR-Mitarbeiterin habe dies zunächst bestritten und dann „unsicher“ reagiert, als FDP-Wohnungsexperte Friedrich Haag darauf hingewiesen habe.

Aufruf zu Programmbeschwerden

Rülke spricht von „Ignoranz, Inkompetenz und Voreingenommenheit“ und fordert eine sofortige Korrektur. Er ruft die Mitglieder des Landesverbands auf, Programmbeschwerden gegen den SWR einzureichen, die dann einzeln bearbeitet werden müssen.

Spannungen zwischen FDP und SWR

Die Beziehung zwischen der FDP und dem öffentlich-rechtlichen Sender ist ohnehin angespannt. Erst kürzlich scheiterte die FDP vor Gericht mit dem Versuch, sich in das SWR-Triell zur Landtagswahl einzuklagen. Zudem beklagen viele FDP-Kandidaten eine Bevorzugung der Grünen in der Berichterstattung des SWR.

Источник: https://www.welt.de

Здесь может быть ваша реклама — от 39€ в месяц